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Generationenhaus Stadtwerder

Realisierungswettwerb: 3. Platz

Städtebauliche Einbindung
Der Neubau setzt einen deutlich formulierten Schlussstein am südlichen Ende des neuen Quartiers am Stadtwerder. Die Breite der Zeilen sowie die Struktur des Baufeldes 2 aufnehmend, schließt das Gebäu-de mit einer Tiefe von annähernd 20 m bei vier Vollgeschossen und einer Höhe von ca. 13,50 m die Zeilenbebauung markant ab. Die Fassadenstruktur, das Material und die Kubatur der Bebauung des Baufel-des 1 wird zitiert und fortgeführt.

Funktion und Gestaltung
Das Generationenhaus wird vertikal über einen zentralen Erschließungskern und horizontal über einen stegartigen Mittelflur erschlossen. Die Mittelerschließung erhält viel natürliches Licht über die breite Öff-nung des Flures oberhalb der Eingangshalle und drei große Oberlichter im Dach, durch breite Fugen zwi-schen Steg und Wand fällt das Licht bis in den Flur des 1. Obergeschosses.

Die Verwendung des gleichen Wohnungstypus lässt eine effektive Planung und Umsetzung, sowie eine gute Vermietbarkeit bei gleicher Qualität der Wohnungen erwarten. Gleichfalls wird durch die Spiegelung und Verdrehung der Wohnungstypen zwischen den Geschossen eine spannungs- und abwechslungsrei-che Gesamtgestaltung erreicht.

Insgesamt erreicht der Entwurf 36 Wohnungen, 29 Zwei-Zimmer-Wohnungen mit ca. 59 m² und 7 Drei-Zimmer-Wohnung mit ca. 71 m², in Summe eine vermietbare Fläche von 2.759 m².

Das Generationenhaus erhält eine Fassade aus hellgrauen Ziegelsteinen und anthrazitfarbenden Holz-Aluminium-Fenstern. Der Neubau wird durch schmale, horizontal verlaufende Fugen ober- und unterhalb der Geschossdecken gegliedert.

Die über die Geschosse verspringenden, großen Loggia-Öffnungen lockern im Wechsel mit den geschosshohen schmalen Schlafzimmerfenstern die Fassade auf. Die konvex und konkav verformten Geländer setzen einen bewussten Kontrast zur kubischen Formensprache. Im 2. Obergeschoss ist jede zweite Loggia nach oben geöffnet - die Länge des Gebäuderiegels wird so bewusst gebrochen.

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